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Willst du mit uns spielen?

erschienen in der Wochenzeitung „der Freitag“ (www.freitag.de) am 7. August 2014 - Die deutsche Armee hat Nachwuchssorgen und wirbt daher auch Kinder und Jugendliche. Das empört nicht nur Kinderschutzorganisationen, sondern selbst die Vereinten Nationen - Der Bundeswehr fehlen die Rekruten. Und zwar nicht erst seit dem Aussetzen der Wehrpflicht. Doch aktuell müssen die Nachwuchssorgen bei der deutschen [...]

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„Iron Man“ meets „Bundeswehr“ – Fotos von der Videospiel-Messe „gamescom“ 2014 in Köln

Auch in diesem Sommer fand in Köln wieder die weltgrößte Videospiel-Messe „gamescom“ statt – und wie immer stellte nicht nur die Unterhaltungsindustrie militärisches Equipment aus sondern auch das deutsche Militär selbst. Meine Fotos von der Messe gibt es hier auf meiner flickr-Seite!

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Games’n’Politics – Folge 43 – Quo vadis Videospiel-Journalismus?

Videospiel-Journalismus in der Krise? Die Auflagen von Zeitschriften wie „GameStar“, „PC Games“, „ComputerBildSpiele“ und anderen befinden sich im freien Fall. Viele Gamer scheinen mit der Art der Berichterstattung unzufrieden zu sein: zu oberflächlich und zu industrienah sind nur zwei Kritikpunkte. Der ehemalige „GameStar“-Chefredakteur Christian Schmidt forderte bereits 2011 einen intelligenteren und „neuen“ Videospiel-Journalismus im deutschsprachigen Raum. [...]

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der Countdown zur 3. Libertären Medienmesse läuft!

In den nächsten Tagen werden wir hier nach und nach das Veranstaltungs- und Rahmenprogramm der Dritten Libertären Medienmesse einstellen. Gleichzeitig informieren wir euch gerne über unseren Newsletter und via Twitter regelmäßig, ausführlich und exklusiv über alle Neuigkeiten! ps: Für die Nutzer*innen von Facebook haben wir ein Profil (Direktlink1), eine Seite (Direktlink2) und eine Gruppe (Direktlink3) erstellt. Veranstaltungen [...]

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Krachend gescheitert

erschienen als „IMI-Studie 2014/04″ auf der Website der Informationsstelle Militarisierung (www.imi-online.de) - Demokratisierungsrhetorik und Besatzungsrealität in Afghanistan - Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist nicht vollkommen sicher, ob sich die westlichen Truppen Ende 2014 tatsächlich wie zuletzt angekündigt vollständig aus Afghanistan zurückziehen werden. Dennoch ist eine – wenn auch vorläufige – Bilanz des 13jährigen Krieges dringend erforderlich. Allein die [...]

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Veranstaltung in Celle

Im Rahmen der Aktionen gegen den „Celler Trialog“ halte ich am kommenden Montag einen Vortrag über „Bundeswehr-Werbung“ in Celle: 4. August 2014 / 19Uhr / „An der Heimatfront – Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchswerbung der Bundeswehr“ – Vortrag und Dis­kus­si­on / „Das Büro“ (Neustadt 52), Celle / Website zur Veranstaltung

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Games’n’Politics – Folge 42 – Gesellschaftskritik in Zombie-Spielen

Zombies in Videospielen? Dumpfes Gemetzel oder Metapher für politische Lagen und gesellschaftliche Zustände? Diesen Fragen gehe ich in der neuesten Folge von „Games and Politics“ nach. Als Experte für „Zombies in Unterhaltungsmedien“ stand mir Christian Köhler, Medienwissenschaftler und Zombologen an der Universität Paderborn dankenswerterweise zur Verfügung. Einen kurzen Artikel zum Video gibt es von mir hier [...]

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03.08.2014 | Flüchtlingsaktionstour macht Halt in Karlsruhe – multikulturelles Familienfest und Konzert mit Heinz Ratz und Refugees

HEINZ RATZ STROM & WASSER

Nachdem Heinz Ratz und seine Band Strom & Wasser in den beiden vergangenen Jahren spektakuläre Erfolge durch viele Konzerte mit Musikern aus Flüchtlingslagern feierten, widmet sich Ratz nun noch einmal dem Flüchtlingsthema. Mitte Juli ist er mit mehreren großen, zu Flüchtlingsbooten umgebauten Floßen aufgebrochen, um mit einer Begleitcrew aus Flüchtlingen und deutschen UnterstützerInnen main-, neckar- und rheinabwärts und dann entlang des Mittellandkanals bis nach Berlin zu schippern. Die Verletzlichkeit dieser Transportmittel soll in direktem Kontrast zu den Luxusjachten und Ausflugsdampfern der touristisch genutzten Binnengewässer auf die dramatische Situation von Flüchtlingen im Allgemeinen aufmerksam machen. Die abendlich stattfindenden Konzerte weisen auf die tragische und bedrohliche Situation von fliehenden Frauen und Kindern im Besonderen hin. Musikalisch versprechen Strom & Wasser eine Mischung, die bunter kaum sein könnte: politische-kabarettistische Liedermacherei, tanzbare Weltmusikgrooves, Ska, Reggae, Walzer, Tango, Rock, alles ist erlaubt und vermischt sich - trotz des dramatischen Hintergrunds - zu einem lebensfrohen Abend. In jeder Stadt sind Flüchtlinge und vor allem Flüchtlingsfrauen eingeladen mitzuspielen.

Darüber hinaus findet ab 15 Uhr ein Familienprogramm statt. Es gibt von Flüchtlingen und Asylbewerber*innen gekochtes Essen, Kuchen, Infostände zur aktuellen Flüchtlingssituation weltweit und der Unterstützung von Flüchtlingen, einen Dokumentarfilm sowie verschiedene Angebote für Kinder wie Puppenspiel, Kinderschminken, Jonglage. Dabei soll die Begegnung zwischen deutschem Publikum und Flüchtlingsfrauen stattfinden, die Vorurteile und bewusste oder unbewusste Distanzen abbaut und zum Dialog einlädt. Der Eintritt ist am Nachmittag für alle frei, Flüchtlinge haben auch freien Eintritt zum Konzert.

„Flüchtlingsfloß“ Tour 2014 - ab 15 Uhr Familienfest (Eintritt frei), ab 19:30 Uhr Konzert Eintritt/Spende 10 Euro

Konzert und Familienfest finden im Rahmen des Zeltivals im Karlsruher Tollhaus in Kooperationen mit verschiedenen Initiativen und Gruppen statt. Alle Infos gibt es beim Tollhaus und bei Strom und Wasser.

31.7.2014 Vokü und Politik | Veranstaltungsrundreise: Erich Mühsam – Ein Leben für die Freiheit

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Erich Mühsam war einer der bedeutendsten politischen Journalisten und Schriftsteller in der Weimarer Republik. Bereits 1896 wurde er wegen sozialistischer Propaganda von der Schule verwiesen. Wegen seiner Teilnahme an der Münchner Räterepublik wurde er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt, aber bereits nach 5 Jahren durch eine Amnestie wieder entlassen.

Er blieb trotz der Haft ungebrochen und setzte seine journalistische Arbeit fort. Sein berühmtestes Gedicht von einem Lampenputzer, der davon träumte „wie man revoluzzt, und dabei doch Lampen putzt.“ kennen viele.

Sein Leben und der Mord an ihm sind jedoch kaum bekannt. Er wurde am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet.

Janka Kluge stellt ihn in dem Vortrag vor.

Die Rundreise mit Janka Kluge, organisiert vom Anarchistischen netzwerk Südwest*,   geht durch fünf Städte:


17.07.2014 Demoz in Ludwigsburg, Libertäres Bündnis Ludwigsburg
26.07.2014 Schelling in Tübingen (geplant), Anarchistisches Netzwerk Tübingen
29.07.2014 Uni Freiburg  Raum 1023, Anarchistische Gruppe Freiburg
30.07.2014 Alarmraum in Offenburg, Anarchistische Initiative Ortenau
31.07.2014 Viktoriastraße 12 in Karlsruhe, ab 19 Uhr Vokü, 20 Uhr Beginn Libertäre Gruppe Karlsruhe

www.a-netz.org

Wagenburg Karlsruhe bleibt!

Unter dem Motto “Raus aus der Innenstadt, weg von Beton, Asphalt und dicken Mauern. Das Leben selbst organisieren.” sind im Jahr 1992 vier Personen mit ihren Wägen auf eine Wiese am Stadtrand von Karlsruhe gezogen.

Es folgten 2 ½ Jahre politischer Auseinandersetzungen. Zunächst wollten sowohl die damals ach so liberale Stadtverwaltung, als auch OB Seiler die Wagenburg mit allen Mitteln verhindern. Einige Umzüge, Räumungen und eine „Zwangseinweisung“ auf den Landfahrerplatz. Diesem wilkürlichen Hin- und Hergeschubse und dem Versuch einer Art „Ghettoisierung“ von Menschen die mit unterschiedlichen Vorstellungen auf Rädern wohnen, wurde mit viel Kreativität, Durchhaltevermögen, Öffentlichkeitsarbeit, Charme, Witz und Frechheit erfolgreich begegnet. So konnte letztendlich mit Zustimmung des Gemeinderates und gegen den Willen des OBs eine Duldung der Wagenburg auf einem Platz in der Haid- und Neu- Straße erkämpft werden. Die Anzahl der Personen war zu diesem Zeitpunkt auf acht angestiegen.

Nun gab es endlich Zeit und Ruhe, die eigenen Ideen in die Tat umzusetzen. In einer Gemeinschaft aus ca. zehn Personen möchte man das alltägliche Leben in Eigenregie gestalten. Dabei spielen ökologische und ökonomische Aspekte eine große Rolle. Keine Anbindung an die öffentliche Strom- und Wasserversorgung, um einen sparsamen und direkten Umgang mit natürlichen Ressourcen zu ermöglichen. Heute wird das Brauchwasser aus einem Brunnen gepumt und der Strom über Solarenergie gewonnen. Selbst auf Fernsehen, Internet und Telefon muss nicht verzichtet werden. Die Gestaltung des Platzes, der Gemeinschaftswägen wie Küche, Bad-, und Klowagen sowie des Zusammenlebens werden in regelmäßigen Plena besprochen.

Und doch bleibt für jede einzelne Person die Möglichkeit den eigenen Wagen und Wohnraum individuell zu gestaltten. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Die Wagenburg bietet somit einen günstigen Wohn- und Lebensraum und ein gemeinschaftliches Zusammenleben, bei dem die individuellen Bedürfnisse der Bewohner*innen nicht außen vor gelassen werden. Gleichwohl ist sie auch eine Möglichkeit auf gesellschaftliche Zwänge und Missstände aufmerksam zu machen und darauf zu reagieren.

Seit Neunzehn Jahren steht die Wagenburg jetzt in der Haid- und Neu- Str.. Momentan besteht unsere Gemeinschaft aus ca. 10 Personen unterschiedlichsten Alters, zwischen 1 und 50 Jahren. Auf einer Wiese mit angrenzendem kleine Waldstück, zwischen Bäumen und Feldern können wir den Alltag auf naturnahem Gelände genießen.

Um auch die nächsten 20 Jahre in der Haid-und Neu-Straße wohnen zu können, ist unser Durchhaltevermögen und Eure Unterstützung gefragt.

Die Wagenburg bleibt!

Alle Infos zur Wagenburg findet ihr auf der neuen Homepage.