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…Nicht lange fackeln! Faschistische Umtriebe in Pforzheim bekämpfen!

Seit Jahren engagieren sich AntifaschistInnen verschiedenster Couleur
gegen das jährliche faschistische Gedenken am 23. Februar auf dem
Pforzheimer Wartberg. Immer wieder gab es dabei erfolgreiche und
vielfältige Protestaktionen, die das Gedenken für die Nazis nur unter
widrigen Umständen überhaupt zu ließen. Seit geraumer Zeit wird jedoch deutlich, dass antifaschistisches Engagement auch abseits des 23. Februars in Pforzheim dringend notwendig ist.

Aktuell kommt es in Pforzheim immer wieder zu faschistischen Übergriffen auf Andersdenkende und Hetze gegen MigrantInnen. Erst vor kurzem jagten Neonazis zwei AntifaschistInnen mit abgeschlagenen Flaschenköpfen durch die Innenstadt. Nur drei Wochen später zündeten Neonazis die Klingel der „Alten Fabrik“, einem linksalternativen Zentrum, mit Brandbeschleuniger an und versuchten anschließend sich mit Schlagwerkzeugen Zutritt zu den Räumlichkeiten zu verschaffen.

Dort wo rechte Hetze entsteht und faschistische Schläger versuchen das
Stadtbild zu prägen, müssen wir mit klaren Antworten dagegen stehen und offensiv handeln!

Gemeinsam wollen wir am 13. Dezember 2014 gegen faschistische Umtriebe und für ein solidarisches Miteinander auf die Straße gehen.

Kommt zur antifaschistischen Demonstration in Pforzheim!
Gemeinsam gegen rechte Schläger und für ein solidarisches Miteinander!

Achtet auf weitere Ankündigungen

nichtlangefackeln.tk

Atombombentechnik auf dem Weltmarkt

erschienen in der Tageszeitung Neues Deutschland (www.neues-deutschland.de) am 24. November 2014 - AKW-Kritiker Matthias Eickhoff über unkontrollierbare Folgen eines Verkaufs der Urananreicherungsfirma Urenco - Die teilweise staatliche Urananreicherungsfirma Urenco soll verkauft werden. Ein scharfer Kritiker dieses Vorhabens ist Matthias Eickhoff vom »Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen«. Über Nichtverbreitungsziele, Hedgefonds und Proteste gegen die Urananreicherungsanlage in Gronau – in [...]

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8.12.14 | Welche Zukunft für Kobane / Rojava – „Gottesstaat“, türkische Besatzung oder demokratische Selbstverwaltung?

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Politischer Reisebericht mit Bildern und Analysen von Rechtsanwältin und Autorin Brigitte Kiechle

Seit drei Jahren entsteht in den überwiegend kurdischen Gebieten Nordsyriens – „Rojava“ genannt – ein politisches System demokratischer Selbstverwaltung. Die Bevölkerung organisiert sich in eigenen Versammlungen und Räten, um ihr Leben über z. B. ethnische und religiöse Unterschiede hinweg gemeinsam zu gestalten. Die demokratische Autonomie in Rojava ist für viele Menschen im Nahen und Mittleren Osten zu einem Hoffnungsträger für ein friedliches Zusammenleben sowie eine gerechtere und demokratischere Gesellschaft geworden. Die Frauen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie organisieren sich in allen Bereichen eigenständig und sind maßgeblich an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligt. Genau diese Inhalte ziehen den Hass des IS auf sich. Dabei hat Kobane strategische Bedeutung. Die Selbstverteidigungskräfte Rojavas YPG und die Fraueneinheiten YPJ, die im September gemeinsam mit der PKK ezidische KurdInnen vor dem Terror aus dem Shengal-Gebirge gerettet haben, konnten bis heute die Angriffe der IS auf Kobane zurückschlagen. Gerade die Frauen wissen, was sie zu verlieren haben….. Brigitte Kiechle war in Rojava und im Oktober 2014 im türkisch-syrischen Grenzgebiet bei Kobane. Sie berichtet u.a. von der beeindruckenden Solidarität der Bevölkerung mit den Tausenden Flüchtlingen und der Selbstorganisation in den Flüchtlingslagern und stellt die Frage, wie unsere Solidarität aussehen könnte.

Beginn: Montag, 8. Dezember 2014 um 19:30 Uhr im Jubez-Café, Karlsruhe, Kronenplatz

Veranstaltet vom AKI Karlsruhe, Interventionistische Linke (iL) Karlsruhe und Kampagne Tatort Kurdistan in Zusammenarbeit mit dem Jubez mit Unterstützung des Kurdischen Gesellschaftszentrum Karlsruhe und der Libertären Gruppe Karlsruhe u.a.

Sammelabschiebungen sorgen für Angst und Verzweiflung

Pressemitteilung 19.11.2014

Das „Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung“ kritisiert das Land und die Stadt Freiburg wegen ihrer Informationspolitik bei drohenden Abschiebungen und fordert einen sofortigen Winterabschiebestopp.

Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe.“
Winston Churchill

Am vergangenen Dienstag, dem 18.11.2014, fand erneut eine Sammelabschiebung vom Baden-Airpark nach Serbien und Mazedonien statt. Auch zwei Personen aus Freiburg sollten abgeschoben werden. In mindestens einem Fall kam früh morgens die Polizei zum Wohnheim. Die Abschiebungen aus Freiburg konnten glücklicherweise nicht durchgeführt werden, da erfolgreich kurzfristig noch Rechtsmittel eingelegt wurden.

Auch wenn es zu keiner Abschiebung aus Freiburg kam, hatte die Sammelabschiebung, die vom Regierungspräsidium Karlsruhe koordiniert wurde, dramatische Auswirkungen auf Freiburger Flüchtlinge. Beim Freiburger Forum meldeten sich am Montag zahlreiche verzweifelte Flüchtlinge. Einige Familien hatten bereits ihre Koffer gepackt, viele weinten, die Kinder waren völlig aufgelöst.

Grund für diese Reaktion ist die Schweigetaktik des Regierungspräsidiums und der Landesregierung sowie die unzureichende Informationspolitik der Stadt. Unangekündigte Abschiebungen werden vom Regierungspräsidium explizit nicht ausgeschlossen. Damit wird bei allen Geduldeten Angst erzeugt. Zudem werden demokratische Proteste ebenso erschwert wie rechtliche Maßnahmen.

Im konkreten Fall hatte das Regierungspräsidium Karlsruhe auf Anfrage nicht mitgeteilt, ob Personen aus Freiburg betroffen sind. Auch die Stadt hatte zunächst keine klaren Aussagen getätigt, obwohl davon auszugehen ist, dass die kommunale Ausländerbehörde darüber informiert wird, bei wem eine Abschiebung ansteht.

Das Freiburger Forum kritisiert diese Informationspolitik als undemokratisch und als nicht hinnehmbare Belastung von Flüchtlingen, die sich ohnehin in einer psychisch und sozial prekären Situation befinden. Durch heimliche Abschiebungen entzieht sich der Staat nicht nur einer kritischen Öffentlichkeit, er treibt darüber hinaus Menschen in Angst und Verzweiflung.

Aktuell besteht dringlicher Handlungsbedarf. Das Land muss umgehend einen Winterabschiebestopp für die Länder des Westbalkans erlassen. Roma leben dort in extremer Armut am Rande der Gesellschaft. Abschiebungen kurz vor dem anstehenden Winter gefährden Gesundheit und Leben der betroffenen Menschen. Denn im Westbalkan sind die Winter sehr kalt, Roma fehlt es an Geld, um ihre Unterkünfte beheizen zu können und oft auch an der Möglichkeit, daraus folgende Krankheiten angemessen behandeln lassen zu können.

Das Freiburger Forum ist fest entschlossen, keine Abschiebungen zuzulassen. Für den 6. Dezember ist eine Demonstration in der Freiburger Innenstadt geplant. Für die Nacht auf den 9. Dezember ruft die Initiative zu Mahnwachen an den Freiburger Flüchtlingswohnheimen auf. An diesem Tag soll die nächste Sammelabschiebung stattfinden. Ob Freiburger Flüchtlinge betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Für den Fall kündigt das Freiburger Forum Sitzblockaden an. So sollen die mit staatlicher Gewalt erzwungenen Abschiebeversuche mittels zivilem Ungehorsam verhindert werden.

-- 
Freiburger Forum - aktiv gegen Ausgrenzung
Email | info@freiburger-forum.net
www | www.freiburger-forum.net

Karlsruhe, Stuttgart, Augsburg

Für Kurzentschlossene hier meine kommenden Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen – diesmal zum Thema „Videospiele“: 19. November 2014 / 19.30 Uhr / „Das virtuelle Schlachtfeld – Videospiele, Militär und Rüstungsindustrie“ Vortrag und Diskussion / Planwirtschaft (Werderstraße 28), Karlsruhe / Website zur Veranstaltung 20. November 2014 / 19.30 Uhr / „Das virtuelle Schlachtfeld – Videospiele, Militär und Rüstungsindustrie“ Vortrag und [...]

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Wiesbaden, Tübingen

Zwei neue Veranstaltungen stehen an: 13. November 2014 / 18 Uhr / „Schulfrei für die Bundeswehr?“ – Vor­trag und Dis­kus­si­on / Mensa Kerschensteinerschule (Welfenstraße 10), Wiesbaden / Info-Flyer zur Veranstaltung (PDF) 14. November 2014 / 20 Uhr / „Gauck im Glück: Ein Abend zur Lage der Nation – Auftaktveranstaltung des IMI-Kongresses 2014“ (gemeinsam mit Thomas Mickan und [...]

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02.12.2014 | Dokumentarfilm „Mietrebellen – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt“ in der Kurbel in Anwesenheit des Filmemachers und lokalen Aktivisten

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In den letzten Jahren hat sich die Hauptstadt rasant verändert. Wohnungen, die lange als unattraktiv galten, werden von Anleger*innen als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieter*innenproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.

Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieter*innenkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp einer Mieter*inneninitiative am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentner*innen um ihre altersgerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung.

Trailer zum Film

Im Anschluss an den Film findet eine Diskussion mit dem Filmemacher Matthias Coers aus Berlin zum Film und über die Situation in Karlsruhe statt, denn auch hier ist günstiger Wohnraum knapp. Als aktuelles Beispiel werden Mieter eines Hauses in der Südstadt in der Werderstraße anwesend sein und über ihren Kampf gegen die Kündigungen ihrer Wohnungen und den Räumen eines Kinder- und Jugendverbandes berichten.

Wir freuen uns, den inzwischen auf mehreren Filmfestivals gezeigten Dokumentarfilm von Gertrud Schulte Westenberg und Matthias Coers gemeinsam mit dem Kino Kurbel präsentieren zu dürfen.

Die Premierenveranstaltung beginnt am Dienstag, 2. Dezember um 19 Uhr in der Kurbel, dem Kino in der Kaiserpassage in Karlsruhe. Eintritt: 4,50 Euro.

Nach der Premierenveranstaltung wird der Film noch mehrmals in der Kurbel zu sehen sein. Sobald die Termine feststehen, werden wir sie hier veröffentlichen.

Veranstalter: Libertäre Gruppe Karlsruhe | Kino Kurbel RLS-Club Karlsruhe.

Alle Infos und eine Pressemappe zum Film: mietrebellen.de

Hier geht es zu unserer facebook-Veranstaltung zum Film.

Weitere Aufführungen.

Zwei neue Games’n’Politics-Folgen

Auf meinem YouTube-Kanal „Games and Politics“ habe ich zwei neue Videos veröffentlicht: Gibt es „Schlechte Spiele“? Und wenn ja, was macht solche Spiele aus? Diesen Fragen gehe ich im ersten Video von Ende Oktober nach. Das Video kann hier abgerufen werden. Das zweite Video geht der Frage nach, wie „Religion in Videospielen“ dargestellt wird. Im Video [...]

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